Wie könnte die Implantat-Akupunktur (IOA) wirken?

Das Ohr hat entwicklungsgeschichtlich einen engen anatomischen Bezug zu unserem Gehirn bzw. zu Hirnnerven.

Mikrosystem des menschlichen KörpersIn der Ohrakupunktur wird das Ohr von seinem Aussehen her oft mit einem auf dem Kopf liegenden kleinen Embryo verglichen. Unter der Vorstellung, dass sich hierunter ein sogenanntes Mikrosystem des menschlichen Körpers verbirgt, werden abhängig von der Indikation ganz bestimmte Punkte am Ohr genadelt.
Dieser Reiz soll dann eine Reaktion im Gehirn auslösen.
Es wird angenommen, dass vermehrt bestimmte Botenstoffe ausgeschüttet werden, die dann eine Linderung von Krankheitssymptomen bewirken könnten. In der Folge wäre es dann auch möglich, Medikamente geringer zu dosieren und unangenehme Nebenwirkungen zu mindern.
Diese Annahme basiert bisher auf einer Erfahrensmedizin und ist wissenschaftlich für die Implantat-Akupunktur noch nicht bewiesen.

Die Erkenntnisse aus der Körperakupunktur hingegen sind bereits intensiver erforscht. Hier ist wissenschaftlich belegt, dass der Reiz an der Einstichstelle der Akupunkturnadel die Ausschüttung von Botenstoffen bewirkt.
Für die Implantat-Akupunktur ist anzunehmen, dass bei der Nadelstimulierung von Punkten am Ohr ebenfalls freiwerdende Botenstoffe eine Reaktion auslösen.
Erste Anwendungsbeobachtungen bei Restless-Legs und Morbus Parkinson unterstützen diese Annahme. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie direkt über die Praxis bzw. in einem persönlichen Gespräch, auch telefonisch.